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Donnerstag, 26. Januar 2012
Mieten in Herford gestiegen
Herford, 25.1.2012. Die Mieten in der Stadt Herford sind in den vergangenen dreieinhalb Jahren im Mittel um gut 3,5 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum letzten Mietspiegel aus dem Herbst 2008 fiel die Steigerung um 1,5 Prozent höher aus. Durchschnittlich liegt damit die Kaltmiete einer Herforder Mietwohnung bei 5,50 Euro pro Quadratmeter. Das zeigt der neue Mietspiegel, den die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Hausbesitzerverein Haus & Grund, dem Herforder Mieterverein und der kommunalen Wohnbaugesellschaft WWS Herford erstellt hat. Grundlage für die Übersicht waren 1.300 neue Mietverhältnisse.
Die höchsten Steigerungen mit 6,6, Prozent betreffen die Wohnungen bis 40 Quadratmetern. Diese sind aufgrund der sozialen und demografischen Entwicklung – Zunahme von Einpersonenhaushalten - besonders nachgefragt. Je größer die Wohnung, desto geringer fielen die Erhöhungen aus. Bei Wohnungen über 60 bis 110 und mehr Quadratmetern legten die Mieten nur um 2,2 Prozent zu.
Auffällig ist aber auch, dass bei Wohnungen aller Größen, die vor 1960 gebaut wurden, die Mieten um 6,8 Prozent zunahmen. Fachleute führen dies auf eine Modernisierung des Wohnbestandes zurück. Dazu zählt etwa der Einbau neuer Bäder und Fenster oder die energetische Sanierung der Häuser.
Der neue Mietspiegel ist ein einfacher Mietspiegel und dient Vermietern und Mietern als Orientierungshilfe. Die Übersicht, an der sich im Streitfall auch Gerichte orientieren, ist bei der Stadt Herford, dem Mieterverein, dem Hausbesitzerverein Haus & Grund und bei den Filialen der Sparkasse Herford erhältlich. Außerdem ist er im Internet unter www.herford.de abrufbar.
Der Mietspiegel berücksichtigt Wohnungen in guter Wohnlage der Kernstadt mit normaler bzw. mäßiger Verkehrsbelastung. Er unterscheidet drei Wohnungsgrößen: bis 40 Quadratmeter, über 40 bis 60 Quadratmeter und über 60 bis 110 Quadratmeter. Außerdem werden fünf Bauzeiträume zu Grunde gelegt: bis 1960, 1961-1970, 1971-1980, 1981-1990, 1991-2000.
In Bereichen mit erheblicher Lärm, Staub- und Abgasbelastung, also an Ausfallstraßen oder in Gewerbegebieten kann ein Abzug von 5 Prozent vorgenommen werden. In den Vororten Diebrock, Eickum, Falkendiek, Laar, Schwarzenmoor kann ein Abschlag von 10 Prozent angemessen sein. In Elverdissen, Herringhausen und Stedefreund muss dies aufgrund der Ortsstruktur nicht unbedingt der Fall sein.
Die höchsten Steigerungen mit 6,6, Prozent betreffen die Wohnungen bis 40 Quadratmetern. Diese sind aufgrund der sozialen und demografischen Entwicklung – Zunahme von Einpersonenhaushalten - besonders nachgefragt. Je größer die Wohnung, desto geringer fielen die Erhöhungen aus. Bei Wohnungen über 60 bis 110 und mehr Quadratmetern legten die Mieten nur um 2,2 Prozent zu.
Auffällig ist aber auch, dass bei Wohnungen aller Größen, die vor 1960 gebaut wurden, die Mieten um 6,8 Prozent zunahmen. Fachleute führen dies auf eine Modernisierung des Wohnbestandes zurück. Dazu zählt etwa der Einbau neuer Bäder und Fenster oder die energetische Sanierung der Häuser.
Der neue Mietspiegel ist ein einfacher Mietspiegel und dient Vermietern und Mietern als Orientierungshilfe. Die Übersicht, an der sich im Streitfall auch Gerichte orientieren, ist bei der Stadt Herford, dem Mieterverein, dem Hausbesitzerverein Haus & Grund und bei den Filialen der Sparkasse Herford erhältlich. Außerdem ist er im Internet unter www.herford.de abrufbar.
Der Mietspiegel berücksichtigt Wohnungen in guter Wohnlage der Kernstadt mit normaler bzw. mäßiger Verkehrsbelastung. Er unterscheidet drei Wohnungsgrößen: bis 40 Quadratmeter, über 40 bis 60 Quadratmeter und über 60 bis 110 Quadratmeter. Außerdem werden fünf Bauzeiträume zu Grunde gelegt: bis 1960, 1961-1970, 1971-1980, 1981-1990, 1991-2000.
In Bereichen mit erheblicher Lärm, Staub- und Abgasbelastung, also an Ausfallstraßen oder in Gewerbegebieten kann ein Abzug von 5 Prozent vorgenommen werden. In den Vororten Diebrock, Eickum, Falkendiek, Laar, Schwarzenmoor kann ein Abschlag von 10 Prozent angemessen sein. In Elverdissen, Herringhausen und Stedefreund muss dies aufgrund der Ortsstruktur nicht unbedingt der Fall sein.



