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Dienstag, 10. August 2010
Aktueller IHK-Mietpreisatlas: 1a-Lagen bleiben stabil
„Die Mietpreise im Einzelhandel in den 1a-Lagen in Ostwestfalen bleiben stabil, Citylagen und 1b- bis 2b-Lagen sinken teilweise erheblich: Auffällig sind die Tendenzen in den Oberzentren Bielefeld und Paderborn, aber auch in fast allen Kreis- und Mittelstädten“, formuliert Harald Grefe, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK), eine Kernaussage des IHK-Mietpreisatlasses 2010. Grundsätzlich seien die Mietpreise ein Spiegelbild der Konjunktur: „Der Aufschwung von 2006 bis 2008 hat die Rückgänge zwischen 2002 und 2005 teilweise kompensiert. Seit 2009 ist die Krise bei gewerblichen Immobilien aber wieder zu spüren“, betont der stv. IHK-Hauptgeschäftsführer.
Mit der fünften Auflage des 1990 erstmals herausgegebenen Mietpreisatlasses für Ostwestfalen folge die IHK der großen Nachfrage aus allen Bereichen der Wirtschaft sowie der öffentlichen Institutionen. „Der Atlas soll Firmengründern, Unternehmern, Gutachtern, Eigentümern und Mietern sowie öffentlichen Stellen Auskünfte beziehungsweise Vergleiche der gewerblichen Mieten ermöglichen. Auf diese Weise wird der Markt für alle Akteure transparenter“, erläutert Grefe und ergänzt: „Er gibt Orientierungswerte für gewerbliche Mieten in allen 54 Kommunen in Ostwestfalen für die Geschäftslagen des Einzelhandels, Büros sowie Lager- und Produktionsflächen. In einem separaten Kapitel werden rechtliche Aspekte zum Mieten und Vermieten erörtert.“
Eine weitere Kernaussage betrifft die 1a-Lagen für den Einzelhandel: „Sie bleiben konstant, vor allem in den Oberzentren Bielefeld und Paderborn“, so Grefe. Die Preisspannen bei Mieten würden generell größer. Aufgrund von Neubauten etabliere sich für Filialisten ein hoher Spitzenwert in Bielefeld, der aber selten erzielt werde. Während sich die Top-Lagen in Paderborn, Gütersloh, Minden, Lübbecke und Herford stabilisieren, gebe es fallende Tendenzen in Bad Oeynhausen, erklärt IHK-Vollversammlungsmitglied Uwe Pottharst.
Die Mietpreise für Büros blieben weitgehend konstant, seien aber stark merkmalsabhängig. Dies führe zu einer geringfügigen Ausweitung der ermittelten Preisspannen. Ausstattungsmerkmale wie hohe Energiestandards und Breitbandinfrastruktur für Internetnutzung würden zunehmend wichtiger. Auch das Mietniveau für Lager- und Produktionsräume bleibe in schwieriger konjunktureller Lage konstant, werde aber zunehmend lage- und merkmalsabhängig. Die Faktoren Erreichbarkeit, Ausstattung und Energiekosten würden zunehmend relevant. Höhere Mietpreise fänden sich fast ausschließlich an Standorten in Autobahnnähe in Alt- und Neuvermietungen. Verkehrsferne und weniger ausgestattete Altstandorte sowie Scheunen in den Kreisen Minden-Lübbecke, Höxter und Herford, aber auch teilweise im Kreis Gütersloh sorgten für geringe Mietpreise, erörtert IHK-Vollversammlungsmitglied Brigitte Scheele.
Im Zeitraum von Juli 2009 bis Mai 2010 hat die IHK die gewerblichen Mietpreise in der Region neu erhoben und den Markt analysiert. „Dies ist durch eine Umfrage im Herbst/Winter 2009 sowie durch Experteninterviews bei Maklern und Sachverständigen geschehen, die den Immobilienmarkt genau beobachten“, erläutert IHK-Bauleitplanungs-Referent Gerald Blome die Methodik. Begleitet worden sei der gesamte Prozess von einem eigens dafür eingerichteten Arbeitskreis aus Mitgliedern von IHK-Vollversammlung und IHK-Ausschüssen. Darüber hinaus wurde der IHK-Mietpreisatlas 2010 in Kooperation mit dem Immobilienverband Deutschland (IVD-West e.V.), dem Einzelhandelsverband Ostwestfalen-Lippe, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Ostwestfalen-Lippe erstellt. Er ist ab sofort im Internet unter www.bielefeld.ihk.de einseh- und herunterladbar.
Mit der fünften Auflage des 1990 erstmals herausgegebenen Mietpreisatlasses für Ostwestfalen folge die IHK der großen Nachfrage aus allen Bereichen der Wirtschaft sowie der öffentlichen Institutionen. „Der Atlas soll Firmengründern, Unternehmern, Gutachtern, Eigentümern und Mietern sowie öffentlichen Stellen Auskünfte beziehungsweise Vergleiche der gewerblichen Mieten ermöglichen. Auf diese Weise wird der Markt für alle Akteure transparenter“, erläutert Grefe und ergänzt: „Er gibt Orientierungswerte für gewerbliche Mieten in allen 54 Kommunen in Ostwestfalen für die Geschäftslagen des Einzelhandels, Büros sowie Lager- und Produktionsflächen. In einem separaten Kapitel werden rechtliche Aspekte zum Mieten und Vermieten erörtert.“
Eine weitere Kernaussage betrifft die 1a-Lagen für den Einzelhandel: „Sie bleiben konstant, vor allem in den Oberzentren Bielefeld und Paderborn“, so Grefe. Die Preisspannen bei Mieten würden generell größer. Aufgrund von Neubauten etabliere sich für Filialisten ein hoher Spitzenwert in Bielefeld, der aber selten erzielt werde. Während sich die Top-Lagen in Paderborn, Gütersloh, Minden, Lübbecke und Herford stabilisieren, gebe es fallende Tendenzen in Bad Oeynhausen, erklärt IHK-Vollversammlungsmitglied Uwe Pottharst.
Die Mietpreise für Büros blieben weitgehend konstant, seien aber stark merkmalsabhängig. Dies führe zu einer geringfügigen Ausweitung der ermittelten Preisspannen. Ausstattungsmerkmale wie hohe Energiestandards und Breitbandinfrastruktur für Internetnutzung würden zunehmend wichtiger. Auch das Mietniveau für Lager- und Produktionsräume bleibe in schwieriger konjunktureller Lage konstant, werde aber zunehmend lage- und merkmalsabhängig. Die Faktoren Erreichbarkeit, Ausstattung und Energiekosten würden zunehmend relevant. Höhere Mietpreise fänden sich fast ausschließlich an Standorten in Autobahnnähe in Alt- und Neuvermietungen. Verkehrsferne und weniger ausgestattete Altstandorte sowie Scheunen in den Kreisen Minden-Lübbecke, Höxter und Herford, aber auch teilweise im Kreis Gütersloh sorgten für geringe Mietpreise, erörtert IHK-Vollversammlungsmitglied Brigitte Scheele.
Im Zeitraum von Juli 2009 bis Mai 2010 hat die IHK die gewerblichen Mietpreise in der Region neu erhoben und den Markt analysiert. „Dies ist durch eine Umfrage im Herbst/Winter 2009 sowie durch Experteninterviews bei Maklern und Sachverständigen geschehen, die den Immobilienmarkt genau beobachten“, erläutert IHK-Bauleitplanungs-Referent Gerald Blome die Methodik. Begleitet worden sei der gesamte Prozess von einem eigens dafür eingerichteten Arbeitskreis aus Mitgliedern von IHK-Vollversammlung und IHK-Ausschüssen. Darüber hinaus wurde der IHK-Mietpreisatlas 2010 in Kooperation mit dem Immobilienverband Deutschland (IVD-West e.V.), dem Einzelhandelsverband Ostwestfalen-Lippe, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) Ostwestfalen-Lippe erstellt. Er ist ab sofort im Internet unter www.bielefeld.ihk.de einseh- und herunterladbar.



